Kurzbiographie

Nun, da wir uns im Hier-und-Jetzt befinden, zählen nur meine Dharma-Praxis und Dharma-Aktivität. Denn diese machen mein Leben und meine Erfüllung der letzten 25 Jahre aus. Vergangenes war Ursache und setzte Bedingungen für den gegenwärtigen Moment. Das ist das Abhängige Entstehen oder auch Leerheit genannt.

Also soll nur das hier angeführt werden, was wichtig ist, damit ich aus vollem Herzen den Dharma mit anderen teilen kann.

Ich gebe den Dharma, die Lehre des Buddha, ganz im ursprünglichen Sinn als Weg der Transformation, inneren Heilung und Befreiung weiter. Auf der Grundlage meiner Studien und Praxis-Erfahrung erteile ich Anleitungen und Unterweisungen zu Inhalten und zur Praxis. Mein besonderes Anliegen ist, den Buddha-Dharma authentisch zu bewahren und zu vermitteln, gleichzeitig aber in einer Form weiterzugeben, die für die Menschen in unserer westlichen Kultur angemessen, hilfreich und im Alltag umsetzbar ist.

Seit 25 Jahren lebe ich in einem persönlichen Retreat, um die Lehre des Buddha zu studieren, immer tiefer zu verstehen und durch die Praxis zu erfahren. Meine Wurzeln im Dharma sehe ich im frühen Buddhismus, zu dem ich durch das Werk von Georg Grimm Zugang gefunden habe, und wie er im Palikanon überliefert ist, sowie in der Tradition des alten Chan-Buddhismus und der Mahamudra.

Ich erhielt von folgenden Lehrern Unterweisungen und nahm bei ihnen an Retreats teil: Nakagawa Fumon Roshi, Thich Nhat Hanh, Dagyab Kyabgön Rinpoche, Ringu Tulku Rinpoche, Dzogchen Rinpoche, Bhante Vimalaramsi, Ayya Sucinta, Chan-Meister Chi Chern (einem Dharmanachfolger von Meister Sheng Yen). Besonders inspirierend sind für mich heute auch die Meister und Mönche der thailändischen Waldtradition, die durch ihre Praxis, die auf den ursprünglichen Lehrreden basiert, die ganze Tiefe der lebendigen Erfahrung des Buddhadharma verkörpern. Unter ihnen sind einige westliche Mönche, die sich mit unvoreingenommener Offenheit auch mit Mahayana und Dzogchen befassen, auf tiefgründigste Weise die höchste Erkenntnis darlegen und eine Verbindung von diesen Traditionen zum frühen Buddhismus herstellen - eine wichtige Herangehensweise für die Entwicklung des Buddhismus im Westen, die mir persönlich auch ganz besonders am Herzen liegt.

 

In diesem Sinn übermittele ich die Lehre der drei Hauptrichtungen des Buddhismus als sich gegenseitig unterstützende Einheit:

Die alte Tradition des frühen Buddhismus, wie sie in den Lehrreden des Buddha im Palikanon überliefert ist.

Chan/Zen und Mahayana mit speziellen Meditations-Methoden, insbesondere dem Geistestraining und der Entfaltung von Bodhicitta.

Vajrayana mit Visualisations-Methoden zur Transformation; Mahamudra als Gewahrseins-Training und besonderes Samatha und Vipassana-Training mit dem Geist als einzigem Meditationsobjekt.  

Begleitend lehre ich buddhistischen Energie-Yoga mit Elementen aus der chinesischen und tibetischen Tradition, um Körper, Energie und Geist zu harmonisieren und dadurch ganzheitliches Heil-Sein und den spirituellen Weg zu unterstützen.

Um den Dharma zu teilen, d.h. an Interessierte weiterzugeben, gründete ich zusammen mit einigen Freunden im Jahr 1999 den Dharma-Tor Sangha.

Als Ort lebendiger Praxis entstand das Dharma-Tor Zentrum.

 

Meine Sicht und der Schwerpunkt meiner Praxis sind in den Menü-Punkten "Inspirieren" und "Vertiefen" auf dieser Webseite dargelegt.

 

Wer mehr zu den Ursachen und Hintergründen meines Lebens im Dharma erfahren möchte, findet dazu etwas unter:

https://dharma-tor.de/1-3.html

und zu den Hintergründen meiner Ordination in:

https://dharma-tor.de/3-2.html

Zur Entwicklung des Buddhismus im Westen sei auf folgende Webseite hingewiesen:

www.dharmawolke.com

 

Mantra schwingend im weiten Raum

 

Ani Karma Tsultrim